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    <title>Stadtgespräche Rostock</title>
    <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php</link>
    <description>Die Zeitschrift "Stadtgespräche" ist ein Stadtmagazin, das seit 1995 quartalsweise in der Hansestadt Rostock erscheint.
Im "Magazin für Bewegung, Motivation und die nachhaltige Kultivierung der Region Rostock" schreiben Fachleute unterschiedlicher Sachgebiete zu ganz verschiedenen Themenschwerpunkten der Hansestadt. Hier Infos über unsere Ausgaben:</description>
    <language>de-de</language>


    <item>
      <title>Ausgabe 122 (QI:2026): Rostocker Begegnungsorte</title>
      <description>Sie sehnen sich nach guten Nachrichten, in Zeiten allgemeiner Unsicherheit? Davon gibt es mehr als sie denken, das ist uns bei der Arbeit am aktuellen Heft mal wieder klar geworden. In vielen Teilen Rostocks gibt es hoffnungsvolle Bewegungen - nicht immer riesig, aber doch eine beachtliche Gegenbewegung zu den gefühlt zahlreichen aktuellen Baustellen. So zeugt unser aktuelles Heft von einer kritisch-reflektierten Zivilgesellschaft, von Aufbruchstimmung, von der Fähigkeit zu kluger Analyse, von sozialkompetentem Miteinander, von neuen belebenden Ideen, die wichtige Veränderungen auf den Weg bringen könnten. Vom Mut auch in gefühlt ausweglosen Situationen, von solidarischem Denken, von der Bereitschaft zu vertrauen. Schauen sie also gern neugierig und motiviert auf jüngste Entwicklungen im Nordosten, Zentrum und Nordwesten, auf Überlegungen zu einem neuen Miteinander der Generationen. Auf das was die Stadtgeschichte für Lehren bereithält - in der älteren und jüngsten Vergangenheit. Lassen Sie uns aus all dem lernen und diese Lehren für die Bewältigung aktueller Herausforderungen nutzen - beispielsweise um für die Stadt maßgebliche Orte neu zu gestalten, zum Wohle der Stadtgesellschaft und unter Nutzung der genannten Potenziale.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg122</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:47:12 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 121 (QIV:2025): Demokratiezutaten</title>
      <description>Wir leben in einer Zeit, die sich gleichzeitig nach Stagnation und unglaublich schneller Entwicklung anfühlt. Meint: Einerseits passiert unheimlich viel, andererseits scheinen dringend notwendige Dinge nicht voranzugehen. Welches Gefühl ist das richtigere? Vermutlich stimmt beides. Aber gleichzeitig ist es eben der dynamische Bereich, auf den wir mehr schauen und aus dem wir Kraft ziehen sollten. Denn am Ende ist es wohl selten der eine große Durchbruch, der Veränderung im Sinne von Verbesserung ermöglicht. Sondern die Gesamtheit von vielen kleinen Bemühungen und Entwicklungen, die zusammen mehr sind, als ihr reines Aufsummieren. Letztendlich sind es die vielen kleinen Dinge, die für mehr Miteinander sorgen, uns zu eigenen Aktivitäten motivieren, Mut machen, einen Gegenpol zu Resignation schaffen. Und damit über das Einzelne hinaus Sinn stiften, die Welt - ein wenig und gleichzeitig ganz viel - auf ganz pathetische Weise ein großes Stück besser machen. Sich das zu vergegenwärtigen, ist am Ende dieses turbulenten und schwierigen Jahres vielleicht das Beste, was man sich zu Weihnachten schenken kann. Und genau deshalb haben wir in unserer aktuellen Ausgabe so viele solcher Projekte und Bemühungen versammelt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen unbeschwerte und vom Vertrauen in Gemeinschaft getragene Festtage.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg121</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 10:22:51 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 120 (QIII:2025): Raus aus der Defensive</title>
      <description>Ertappen Sie sich, angesichts all der aktuellen politischen Entwicklungen in dieser Welt, auch ab und an bei dem Gedanken, dass es schon gut und erleichternd wäre, wenn unser Leben so bliebe, wie es gerade ist? Obwohl Sie eigentlich ein Mensch sind, der aufgeschlossen auf neue Entwicklungen schaut? Das ist emotional überaus verständlich - aber gleichzeitig auch ein Teil des Problems. Denn während reaktionäre Kräfte immer offener und unverblümter ihre Pläne in die öffentlichen Debatten einbringen, schweigen viele andere Menschen gerade in entsetzter Ratlosigkeit. Wo es doch eigentlich ein Zurückerobern der Diskurse bräuchte. Denn, aller verständlichen Skepsis zum Trotz, sollte die zentrale Frage dieser Tage eigentlich nicht lauten, wie wir das größte Übel verhindern können. Sondern, wie doch auch früher schon: In was für einer Gesellschaft wollen wir zukünftig leben? Worauf kommt es dabei besonders an und was ebnet uns den Weg dorthin? Nur wenn wir wieder beginnen, in den Austausch miteinander zu treten, progressive Strategien zu entwickeln, Visionen zu wagen und diese dann auch öffentlich zu thematisieren, wird all den ebenso Zweifelnden um uns herum vielleicht klar, dass es eine Alternative zu den Trumps, Thiels, Musks und anderen "Nius"bringern dieser Welt gibt. In diesem Sinne hoffen wir sehr, dass das aktuelle Heft Ihnen wieder Motivation und Anhaltspunkte für so ein gemeinsames Vorwärtsdenken bietet. Und Sie ermutigt, darüber nicht nur nachzudenken, sondern auch zu sprechen.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg120</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 09:43:09 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 119 (QII:2025): Wertschätzung</title>
      <description>Wie oft denken wir eigentlich mal länger darüber nach, wer alles zum täglichen Gelingen unseres hochkomplexen Alltags beiträgt? Da ist die Straßenbahn, die meist pünktlich in die Haltestelle einfährt, die Müllabfuhr, die ebenso regelmäßig wie unsichtbar für Entsorgung sorgt (und über die wir ja eigentlich nur dann reden, wenn wir im Auto hinter einem der Fahrzeuge warten müssen). Aber auch die Betreuung und Ausbildung unserer Kinder, um die sich Menschen mit viel Herzblut kümmern. Und natürlich sind da die Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern, der Pflege unserer Grünflächen undundund ... Nach einem dieser Besinnungsmomente haben wir beschlossen, dass es Zeit ist, mal genauer in all diese "Alltagsorganisationsbereiche" zu schauen - mehr über die herauszufinden, die uns so ein komfortables Leben ermöglichen, in dem wir uns um so viele Dinge eben auch NICHT sorgen müssen. Deshalb starten wir in diesem Heft, mit Blick auf die RSAG, eine Reihe, in der wir fragen, wie es diesen "Kümmerinstitutionen" gerade eigentlich so geht: Was treibt sie an, was macht ihnen Sorgen? Worauf sind Sie stolz? Weitere Einblicke in andere Bereiche folgen in den kommenden Ausgaben. Und wir haben beschlossen, dass es dringend dran ist, einfach mal DANKE zu sagen, für das, was all diese Einrichtungen und die Menschen dahinter für uns und Rostock leisten. Das tun wir mit Unterstützung vieler Menschen aus Rostock, denen das auch ein Bedürfnis ist. Und präsentieren Ihnen in dieser Ausgabe natürlich auch noch zahlreiche andere Texte, die deutlich machen, was unsere Stadt gerade so umtreibt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine motivierende und inspirierende Lektüre - und dann einen schönen und entspannten Sommer.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg119</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 11:22:18 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 118 (QI:2025): There is hope</title>
      <description>nicht nur Donald Trump scheint in diesen Tagen zu schnellen und einfachen Lösungen für komplexe Probleme zu neigen - auch der bundesdeutsche Wahlkampf und viele politische Debatten selektieren Fakten, spielen geeignete Aspekte zu Krisen hoch und präsentieren dann schnelle, populistische (Schein-)Lösungen. Die bittere, öffentliche Debatte um das Thema Migration auf der einen und die fehlende Thematisierung der prekären Situation im Bildungs- und Gesundheitssystem auf der anderen Seite, die nur hier und da besprochene Klimakrise - in der Summe zeichnen sie ein sehr verzerrtes Bild aktueller Handlungsbedarfe. Das Phänomen ist nicht neu, zumal nicht in Wahlkampfzeiten, und doch scheint es eine neue Qualität zu geben, begünstigt durch die besondere mediale Situation unserer Tage. Bei aller berechtigten Kritik an einem so geführten öffentlichen Diskurs sollten wir eines nicht vergessen: Die beste Gegenwehr gegen populistische Einseitigkeit, Verknappung und Komplexitätsreduzierung ist das eigene Anerkennen der Tatsache, das aktuelle gesellschaftliche Dinge komplex sind. Dass es meist keine einfachen Lösungen gibt. Dass wir gute Lösungen nur im Austausch über die verschiedenen Perspektiven finden, im Zuhören und gemeinsamen Nachdenken. Und dass wir gleichzeitig für jedes Thema Menschen mit Expertise haben - ebenso wie Menschen, die sich konstruktiv und mit viel Detailwissen (oft sogar ehrenamtlich) für Dinge engagieren. Diese Dimension, das Bollwerk gegen eine Welt der einfachen Pseudolösungen, sichtbar zu machen, erscheint uns aktuell wichtiger denn je. Deshalb versammelt dieses Heft Konzepte, in denen Menschen mit Engagement und Expertise ein Problem sehr konstruktiv bearbeiten, aber auch gute Ansätze für konstruktive Aushandlungsprozesse. Und kann deshalb, finden wir, viel Mut machen - und uns daran erinnern, dass dieser Mut sich lohnt. Und dringend gebraucht wird.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg118</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 09:41:03 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 117 (QIV:2024): Schöner Streiten - Beteiligen ...</title>
      <description>Der Jahresausklang ist grau-weiß und eine Mischung aus trist und heimelig - und doch irgendwie anders als in den vergangenen Jahren. Wohl schon lange haben die aktuellen politischen Entwicklungen nicht mehr so stark das Alltagsgefühl von Menschen geprägt, Sorgen bereitet und für ganz individuelle Unruhe gesorgt. Immer öfter höre ich, seit dem Trump-Ampel-Fiasko-Tag, von Menschen, die sich lange, unermüdlich und auf ganz unterschiedlichen Ebenen engagiert haben, dass sie keine Kraft und Motivation mehr haben, lieber keine Zeitung lesen und die Nachrichten ignorieren. Verständlich angesichts der scheinbar überhand nehmenden Rückschritte, irritierenden Äußerungen und populistischen Rhetoriken. Aber: Wenn wir uns einfach nur in ein Gedankenschneckenhaus zurückziehen - fühlen sich dann nicht die, die sich auch jetzt noch engagieren, immer isolierter? Und verzagen am Ende auch? Wollen wir das Ruder oder Zepter wirklich den Donalds, Björns, Alices und Elons dieser Welt überlassen? Vielleicht sollten wir uns gerade in diesen Tagen vor Augen zu führen, dass es nur sehr selten die eine große Tat war, durch die wir uns als Gemeinschaft weiterentwickelt haben. Viel öfter (und auch in ganz dunklen Phasen der Menschheitsgeschichte) waren es viele kleine Dinge, gute Taten und manchmal sogar Gesten, die sich, anfangs oft ungesehen, zu etwas Gutem, Besseren aufsummierten. Und haben sie nicht zudem das Potenzial, uns ganz unmittelbar, mit Zufriedenheit und Optimismus zu erfüllen? Trotzdem sichtbar machend, dass sich Dinge bewegen lassen und bewegen? Am Ende hin zum Guten natürlich. - In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne und von Optimismus erfüllte Weihnachtstage - auf dass 2025 ein Jahr des Guten werde, allen Vorzeichen zum Trotz. Gemeinsam können wir das schaffen, mit vielen kleinen guten Taten.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg117</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 10:24:09 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 116 (QIII:2024): Großprojektallüren?</title>
      <description>Einmal mehr in seiner jüngsten Geschichte steckt Rostock in einem selbstsamen Spagat fest. Auf der einen Seite werden, nicht zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte, ambitionierte große Projekt geplant: Wir bauen ein neues Theater, entwickeln das Warnowquartier, liebäugeln mit einer Olympiabewerbung, möchten ein Gebäude am Neuen Markt zu einem Ort der Stadtgemeinschaft entwickeln. All das für beachtliche Beträge. Gleichzeitig fehlt es an Geld für Themen und Projekte, die essenziell für eine ausgewogene Stadtentwicklung scheinen: So steht die Zukunft des Verkehrsgartens zur Disposition, der den Rostocker Kindern seit gefühlten Urzeiten den Start in den Stadtverkehr erleichtert hat. In Bezug auf das Klenow Tor ist keine Lösung in Sicht und der Stadtteil damit noch immer in einer bedrückenden Lage, die das dortige Lebensgefühl beeinflusst. In Lichtenhagen fehlen unverändert eine Post und ein Café. Viele Rostocker Schulen brauchen dringend Geld für ihre Infrastruktur (und das neue "Startchancenprogramm" der Bundesregierung hilft da nur teilweise weiter). Die Aufzählung ließe sich weiter fortsetzen, die daraus erwachsende Verantwortung auf den städtischen und stadtgesellschaftlichen Schultern ist enorm. Sind wir uns dieser bewusst? Wägen wir hier hinreichend ab, ehe wir uns für neue Großprojekte entscheiden? Schauen wir dabei auf alle Stadtteile oder denken wir immer noch zu zentrumslastig? Und wo bleiben bei all dem so existenzielle Herausforderungen wie der Klimaschutz (es bleiben nur noch reichlich zehn Jahre bis zur Einlösung des lokalen Klimaneutral-Vorsatzes)? Unser aktuelles Heft schaut sich - unter anderem - einige aktuelle städtische Vorhaben genauer an, aus der Überzeugung heraus, dass es hierzu dringend öffentlichen, offenen und ergebnisoffenen Austausch braucht. Und hofft, damit gemeinsames Nachdenken initiieren zu können. Gern auch mit Ihnen - schreiben Sie uns!</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg116</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 10:18:18 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 115 (QII:2024): Aushandlungsprozesse</title>
      <description>Haben Sie auch das Gefühl, dass wir aktuell wieder verstärkt (und unbedingt nicht nur allein, sondern miteinander) darüber nachdenken müssen, welche Formen der Aushandlung von Interessenkonflikten wir für legitim halten? Ich habe in den vergangenen Wochen wiederholt festgestellt, dass es - natürlich jenseits von physischer Gewalt - Formen der Meinungsäußerung gibt, die mir solange legitim erscheinen, wie sie der Untermauerung meiner eigenen Position dienen. Beobachte ich sie aber bei Menschen, deren Meinung ich nicht teile, macht sich in mir Empörung breit, stelle ich mir die Frage, ob das noch tolerierbar sein sollte. Inzwischen scheint mir die Frage, welche Form der Meinungsartikulation ich auch dieser "anderen" Seite (die Anführungsstriche sollen deutlich machen, dass ich keine Freundin solcher polaren Zuordnungen bin) zugestehe, ein wichtiger Prüfstein. Und so kommt zu dem in meinem letzten Editorial gewünschten besseren Zuhören gerade bei abweichenden Positionen jetzt ein weiterer Wunsch in Bezug auf unseren Umgang miteinander hinzu: Der nach eben diesem prüfenden Perspektivwechsel, ehe wir eine Meinungsäußerung beurteilen. So ein Vorgehen, wenn es aufrichtig gemeint ist, scheint mir auch dabei hilfreich, ehrliche Überzeugung von jenem funktionalen Populismus zu unterscheiden, der unsere Debatten aktuell so oft vergiftet. Auch in diesem Heft haben wir uns wieder bemüht, ihm kleine Nachdenkräume entgegenzusetzen, die den Blick auf echte Argumentation, ernstgemeintes Engagement, guten Diskurs und wichtige gesellschaftliche Themen lenken und für einen fairen Austausch darüber plädieren - in Rostock und darüber hinaus.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg115</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 08:09:12 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 114 (QI:2024): Leer|stand, der - Subst. (mask.)</title>
      <description>Einmal mehr ist das Heft ein wirklich bunter Beitragsstrauß geworden - zu groß die Vielfalt der Themen, zu denen es Redebedarf gibt, zu interessant die Überlegungen, die gerade durch Stadt und Land wandern und viel Entwicklungspotential haben. Wir haben sie nicht nur betrachtet, sondern in vielen Fällen auch mehrere Meinungen dazu eingeholt. Weil die vergangenen Wochen uns vor Augen geführt haben, dass das "über die Themen im konstruktiven Gespräch miteinander bleiben" wohl zu den größten Herausforderungen dieser Tage gehört. Und das sowohl in Bezug auf Globales wie auf Lokales. Denn wo der Austausch versiegt, die Menschen sich auf die gegenseitige Bestätigung des eigenen Rechthabens in ihrer "Bubble" beschränken, sinkt die Hoffnung auf konstruktive Lösungen dramatisch. Kann uns ein Finden von Lösungen (für das Bildungswesen in MV ebenso wie das Klenow Tor an der Schnittstelle zwischen Groß Klein und Lichtenhagen) kaum noch gelingen. Es braucht also die aktuelle Proklamation von Werten, die uns als eine Art Minimalkonsens einen, gleichzeitig aber auch das Zuhören, die Einsicht, dass es nicht nur GutBöse und WahrFalsch gibt, dass Menschen komplexer sind als ihre inhaltliche Sicht auf ein Thema. Und das auch gefühlte "Gegner" in den meisten Fällen sehr liebenswerte Seiten haben. Das wissen wir im Grunde. Trotzdem war es uns ein Bedürfnis, das an dieser Stelle noch einmal zu sagen. Und auch mit vielen Beiträgen dieses aktuellen Heftes.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg114</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 10:08:35 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 113 (QIV:2023): Wenn das Geld alle ist</title>
      <description>Gerade scheint es, als würden aktuell geführte Debatten über Budgets und darüber, wofür wir sie bereitstellen, immer auch die Frage beinhalten, welchen Themen wir als Gesellschaft zukünftig mehr oder eben weniger Beachtung schenken möchten. Welchen Stellenwert soll Umweltschutz auf bundespolitischer Ebene haben, welche Rolle spielt Theater in unserem Leben - beziehungsweise für wen von uns? Brauchte es bei jeder Entscheidung FÜR eine Sache nicht immer auch ein Hineinspüren in jene Bereiche, in denen wir damit Abstriche machen? Oder eben, umgekehrt, in diejenigen, die davon profitieren, wenn wir ein Thema durch Entzug von Geldern als wenig relevant einstufen? Wäre dieses Aushandeln nicht auch ein guter Zeitpunkt dafür, den - gesellschaftlichen wie finanziellen - Wert eines Themas differenzierter auszuloten? Hierbei auch zu bestimmen, was ein Projekt leisten sollte, wenn wir uns für seine Umsetzung und damit gegen andere Vorhaben entscheiden? Reichen hier Jas und Neins oder braucht es nicht auch Fragen wie die, ob ein Vorhaben auch in kleinerem Umfang realisierbar wäre? Ob etwa ein Theaterneubau möglicherweise auch für weniger Geld zu haben und damit gleichzeitig auch eine bessere ÖPNV-Anbindung von Groß Klein und Schmarl oder neue Sportstätten möglich sind? Damit Vorteile für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen erreichbar sind? Den Weg dahin können nur ein guter Überblick und fundierteres Wissen über die Bedarfe in den einzelnen Bereichen ebnen - bei Fachleuten, aber auch bei der Bevölkerung, die durch ihre Meinungsäußerung (oder deren Unterlassen) ein Bild erzeugt, das als Orientierung dient. Das aktuelle Heft möchte einen Beitrag hierzu leisten: Situationen in Rostocker Stadtteilen sichtbar machen, zeigen, wo wir Entwicklungspotential noch ungenügend nutzen, problematisieren, wo wir ggf. noch zu sehr in Ganz-oder-garnicht-Entscheidungen denken. Oder nächste Umsetzungsschritte in den Blick nehmen sollten. Eine in diesem Sinne anregende Lektüre und eine schöne Adventszeit!</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg113</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 09:22:21 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 112 (QIII:2023): Jugend forscht anders</title>
      <description>Haben Sie in letzter Zeit mal darüber nachgedacht, wie es den Jugendlichen in Rostock so geht? Welche Sorgen und Nöte sie haben, was sie sich wünschen - von Politik und Verwaltung, vielleicht aber einfach auch an Räumen, um Dinge zu tun, die ihnen am Herzen liegen? Wie sehr haben wir ihre Bedürfnisse "auf dem Schirm"? Die Antwort lautet wohl leider: zu wenig. Im aktuellen Heft haben wir deshalb nicht nur dorthin geschaut, wo es in der Jugendarbeit gerade gar nicht gut läuft, sondern auch mit Menschen gesprochen, die sich unter dem Motto "Reclaim Your Streets" um eine Stärkung der Jugendbeteiligung in Rostock bemühen. Andere Beiträge weiten den Blick auf diese "leisen Stimmen" unserer Stadt - wie gut hören wir in anderen Bereichen hin? Sorgen wir gut für wirtschaftlich Benachteiligte und für Geflüchtete? Entstanden sind auch hier Beiträge, die hoffentlich nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zu Veränderungen anregen. Denn auch hier sind wir als Stadtgesellschaft gefragt. Wieder andere Beiträge berichten über engagierte und motivierende Projekte, so etwa das Achterdeck am Stadthafen, das im August 2023 einen neuen Hanse Sail-Ansatz erprobt hat, und Rostocks neues Digitales Klassenzimmer, das viel dazu beitragen kann, Rostocks Schulen auf die Neuausrichtung vorzubereiten, die den Schulunterricht, nicht nur aber auch in unserer Stadt, in der nächsten Dekade prägen wird. Fühlen Sie sich, einmal mehr, zum Weiterdenken und Handeln ermutigt - und kommen Sie gut in einen produktiv-optimistischen Herbst.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg112</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 11:24:55 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 111 (QII:2023): Anders machen! Aber wie?</title>
      <description>Die Welt dreht sich und dreht sich und in Rostock bleibt alles beim Alten? Manchmal und manchem mag es so scheinen, aber die Arbeit am aktuellen Heft hat uns davon überzeugt, dass das nur aus der Draufsicht so wirkt. Bei näherem Hinschauen sind wir an allen Ecken und auch dazwischen auf interessante, engagierte Projekte gestoßen - verdiente, die aber offen für Neues geblieben sind, und solche, für die Menschen voller Neugierde und aus Überzeugung neu entwickelte Ideen verfolgen. Am Ende waren es dann auch dieses Mal wieder deutlich mehr Seiten als geplant. Und jede davon hat unseren Blick auf die Stadt ein bisschen erweitert. Wir freuen uns über all den Enthusiasmus, die Energie und den Mut, die darin sichtbar werden - und die in der Summe Bewegung auch in jene Prozesse bringen können, die sich momentan noch nicht so dynamisch wie gewünscht anfühlen. Und dadurch unser gemeinsames Wirken konstruktiv verändern. Lassen Sie sich davon gern den Sommeranfang verschönern. Und zögern sie bitte nicht, uns von weiteren Initiativen zu erzählen, die Unterstützung und Sichtbarkeit verdient haben. Denn diese zu verschaffen, ist eines der Herzensanliegen unseres Magazins.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche.org/#sg111</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 09:23:18 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 110 (März 2023): Neustart: Aufwärts</title>
      <description>Das Jahr hat begonnen, so wie das alte endete: als Zeit der Appelle. Man ruft, in der Hoffnung auf Gehör bei möglichst vielen, in eine wenig personalisierte Menge hinein, tut seine Meinung kund, stellt keine Fragen. Die Motivation ist sicher häufig das Gefühl, die eigene Position erhalte nicht genug Berücksichtigung in den öffentlich geführten Debatten, die "lauten Stimmen" seien eher die der anderen. Viel zu oft geht mit der Ablehnung einer anderen Meinung gleich die Ablehnung der ganzen Person einher. Wir wenden uns brüskiert ab, wo wir nicht in ähnlicher Weise auf die Dinge schauen - und versäumen so, die andere Meinung als Chance zur Überprüfung der eigenen zu sehen. Und auch sonst stärkt diese Art der Kommunikation nicht das Gespräch, den Austausch, das Hinterfragen und Revidieren - und erst recht nicht den Dialog auf Augenhöhe. In einem Sachbuch las ich neulich, dass mit unserer ständigen Konsumüberflutung und der hohen Informationsdichte eine Ungeduld und latente Aggressivität einhergehe, wir zu ungeduldig zum Zuhören geworden seien. Stimmt das, hätten wir es mit einem strukturellen Problem zu tun, einer fast zwingenden Auswirkung unserer Gesellschaftsordnung. Uns treibt gerade das Nachdenken um, wie die Rückkehr zu dieser wichtigen demokratischen Gepflogenheit, offene, respektvolle Debatte, gelingen kann. Müssen wir sie erst wieder erlernen, ist uns das Interesse am (Stadt-)Gespräch abhandengekommen, weil uns sein Wert nicht mehr bewusst ist? Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen neue Ansätze und Wege zu finden.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg110</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wen, 01 Mar 2023 12:12:18 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 109 (Dezember 2022): Habemus Rostock:in</title>
      <description>Wenige Wochen nachdem dieses Heft erscheint, beginnt ihn Rostock einmal mehr eine siebenjährige Amtszeit - und erstmals die einer OberbürgermeisterIN. Nachdem im Herbst 2022 mit Elizabeth Prommer erstmals eine Rektorin unserer Alma Mater gewählt wurde, übernimmt nun Eva Maria Kröger Anfang 2023 das höchste Amt der Stadt: zwei vielversprechende weibliche Besetzungen. Viel ist darüber geschrieben worden, in den jeweils ersten Tagen nach den Wahlen - und immer wieder werden dabei Hoffnungen artikuliert, was nun endlich besser werden und gelingen möge. Von Klimaneutralität, Bürger:innenbeteiligung, Transparenz, Mitbestimmung und Überwindung der Segregation ist da die Rede, aber auch von wirtschaftlicher Stabilität und Versorgungssicherheit. Ergänzend zu all dem bekräftigen wir unseren Wunsch nach Austausch auf Augenhöhe, gemeinsamem Überlegen und Erproben, Nachdenken, Suchen und Finden. Voller Wertschätzung und mit dem dringend nötigen Mut zur Veränderung, die dann hoffentlich eine Erfüllung vieler geäußerter Hoffnungen möglichen machen wird. Unsere Stadt hat das Potential: Sie ist voller kluger und engagierter Menschen mit viel Gestaltungswillen - eine bislang zu wenig genutzte Ressource, von der die Beiträge in unseren Heften immer aufs Neue und so auch dieses Mal künden. In der Hoffnung, dass sich all die gut und bislang wenig sichtbaren Perspektiven und Kompetenzen im nächsten Jahr zu einem produktiven Gemeinsam verbinden, wünschen wir Ihnen besinnliche Weihnachtstage und einen friedvollen Jahreswechsel. Wir unsererseits sind da voller guter Vorsätze. Am 5.12.2022 wurde Babette Limp-Schelling, langjährige Geschäftsführerin des Wohltat e.V, der die Rostocker Suppenküchen betreibt und die Straßenzeitung "Strohhalm" herausgibt, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Wir gratulieren herzlich zu dieser hochverdienten Würdigung!</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg109</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2022 11:44:09 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Online-Diskussion zum Krieg in der Ukraine</title>
      <description>Zwischen den quartalsweise erscheinenden Ausgaben haben wir - von SocialMedia-Posts einmal abgesehen - bislang keine Artikel veröffentlicht, weil wir mit unserem Stadtmagazin eher auf langfristige Themen und Entwicklungen in der Region Rostock orientieren. Nach dem die Artikel zum Thema "Krieg in der Ukraine" in den vergangenen beiden Ausgaben (Hefte 107 und 108) für Aufmerksamkeit gesorgt hatten und nach einem Leserbrief die Diskussion weitergeführt werden sollte, haben wir uns zu einem speziellen Schritt entschieden: Einer Online-Diskussion zwischen Cornelia Mannewitz, die gelegentlich Artikel in den "Stadtgesprächen" veröffentlicht und Tom Maercker (Mitherausgeber).</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/ukraine.php</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2022 11:29:01 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 108 (September 2022): Zukunftsenergie: Dialog</title>
      <description>Unsere Stadt steht einmal mehr vor einer Wahl des Stadtoberhaupts. Die anstehende kommunale Debatte könnte uns helfen, wieder mehr zu konstruktivem Ausloten und Abwägen, gemeinsamer Lösungssuche und dann auch Entscheidungsfindung zurückzufinden - nach Zeiten, die von zunehmender Polarisierung und Unversöhnlichkeit geprägt waren. Wir als Magazin hoffen sehr, dass dieses Wiedereinüben von Verständigung so gut gelingt, dass das neue Stadtoberhaupt und wir als Stadtgesellschaft den Mut zu wirksamer Bürger:innenbeteiligung finden. Dass am Ende Akteure unsere Stadt lenken, die nicht hoffen, dass andere Meinungen nicht zu laut werden. Die nicht einfach abwarten, bis die Energie der anderen Position erlahmt, sondern aktiv den Dialog suchen, um Ergebnisse zu erzielen, die für viele Menschen akzeptabel sind. Zwei der aktuell schon bekannten OB-Kandidaten haben wir (unter anderem) dazu genauer befragt - der Rest des Heftes entfaltet ein Spektrum an Themen, die zeigen, warum wir diese Dialogfähigkeit so dringend brauchen: Hier geht es um eine Neuausrichtung des Denkmalschutzes, neue Konzepte für regionale Versorgung, eine Facette der zukünftigen Stadtmobilität und auch um unsere verschiedenen Sichtweisen auf aktuelle globalpolitische Prozesse. Außerdem schauen wir wieder zurück in die Stadtgeschichte und vergegenwärtigen damit, was in Rostock schon alles erhofft und erreicht wurde. Auch daraus lässt sich Mut für Kommendes schöpfen.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg108</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 09:23:34 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 107 (Juni 2022): Sag' niemals nie wieder</title>
      <description>Erneut ist ein Heft entstanden, das den üblichen Rahmen sprengt - die Zeiten, in den unser kleines Magazin auf 36 bis 40 Seiten passte, scheinen endgültig vorbei: zu groß die Menge an Themen, die wir gern mit Ihnen teilen wollten, zu groß das Bedürfnis nach Debatte und Austausch, über Globales ebenso wie Lokales. Natürlich spielte der Krieg in der Ukraine, auch in seinen Auswirkungen auf Rostock, da eine große Rolle und ist Gegenstand gleich mehrerer Beiträge im hier vorgelegten Heft. Aber auch sonst steht so viel an, dass es zu betrachten und zu besprechen gilt: die Situation der lokalen Kulturszene, die 30 Jahre seit den Ereignissen von Rostock-Lichtenhagen vom August 1992, unser Umgang mit lokaler Geschichte, Beteiligungsverfahren und Prozesse in der Stadt. Und dann gab es da auch noch unsere Schülerredaktion auf Zeit, mit der wir im Mai zusammenarbeiten durften und in der gleich mehrere interessante Texte entstanden. Was an unserer Stadt ist spannend und bemerkenswert, wenn man 13 oder 14 Jahre alt ist? Vertagt haben wir letzten Endes eine ausführliche Beschäftigung mit dem Rostocker Projekt "Smile City". Hier hatten wir bei der Stadt einen Stand der Konzepterarbeitung nach immerhin zwei Jahren Projektlaufzeit abgefragt und zu viele ausweichende Antworten erhalten, um etwas für Sie Interessantes daraus zu generieren. Wir bleiben am Thema dran und berichten im nächsten Heft - auch darüber, was sich zwischen der ersten und einer weiteren Anfrage an die Stadt getan und hoffentlich auch entwickelt hat. Fürs erste wünsche ich Ihnen jedoch eine anregende und hoffentlich motivierende und engagierende Lektüre des Heftes ebenso wie unserer Beilage zum Thema "Kultur in der Krise", die im Rahmen der 2. Rostocker Kulturgespräche entstand - einer Reihe, die unsere Zeitschrift gemeinsam mit der Compagnie de Comedie und der Initiative "Kommt zusammen" organisiert.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg107</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 10:17:22 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 106 (März 2022): Was tun?</title>
      <description>Unsere Arbeit an diesem Heft hat in Zeiten des Nachdenkens und Diskutierens über lokalpolitische Prozesse begonnen. Sie war geleitet von dem Wunsch nach einer vertieften Auseinandersetzung mit den Themen Klimaschutz und Bürger*innenbeteiligung. Voller Neugierde haben wir aktuelle Entwicklungen in Augenschein genommen, mit Verantwortlichen wie mit Bürger*innen gesprochen, in dem Bemühen, Potentiale auszuloten, Neues zu erproben. Jetzt, wo all die mit Mühe und Engagement verfassten Texte vor uns liegen, erscheinen sie auf einmal fremd. Mitten in Europa ist ein grausamer und vollkommen sinnloser Krieg ausgebrochen, uns eint die Erschütterung über das Leid, das er mit sich bringt. Worte dafür zu finden, fällt schwer. Und doch werden wir Worte brauchen, in den kommenden Tagen und Wochen, die hoffentlich und schnellstmöglich eine Rückkehr zu Frieden und Verständigung mit sich bringen. Und in denen dann genau dieses Nachdenken über Zukünftiges dringend nötiger sein wird denn je.
Im vollen Bewusstsein all dessen, legen wir dieses Heft in Ihre Hände, für die Zeit, in der sich an das bis vor kurzem Gedachte und Gewollte anknüpfen lässt. </description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg106</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 09:52:04 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 105 (Dezember 2021): ... die So-li-da-ri-tät!</title>
      <description>Das aktuelle Heft kann man guten Gewissens als Themenpotpourri bezeichnen: Wir schauen auf den Groten Pohl und ins Ahrtal, berichten von der Kidical Mass und aus Rostocks Psychosozialen Zentrum, würdigen Rostocker Lokalgrößen des 19. und 20. Jahrhunderts und träumen von der Zukunft des Rostocker ÖPNV. Wir werfen einen Blick auf all die Rostocker Initiativen, die in den vergangenen Jahren für mehr Klimaschutz gestritten und dieses Jahr von der Richard-Siegmann-Stiftung präsentiert und teilweise mit einem Preis geehrt wurden. Wir führen ein produktives Gespräch darüber, wie den aktuellen Polarisierungen in unserer Gesellschaft entgegengewirkt werden kann. Mit partizipativer Kunst, lautet eine der Antworten, die das Heft darauf gibt. Womit es auch der Frage nachspürt, was Kultur und Kunst in unserer Gesellschaft sein können und sollten. In der Summe zeichnet das Heft damit das Bild einer Stadt, in der es viel zu tun gibt, in der aber in den letzten Monaten auch erstaunlich viel in Bewegung geraten ist. Einer Stadt mit einer aktiven Stadtgesellschaft - in unglaublich vielen verschiedenen Bereichen. Das macht Hoffnung für das kommende Jahr, gerade in einer Zeit, in der vielenorts Ratlosigkeit und Resignation zu dominieren scheinen. Lassen Sie uns die hier sichtbar gemachte Energie für produktives gemeinsames Weiterdenken städtischer Prozesse auf Augenhöhe nutzen. Dann könnte 2022 ein gutes Jahr werden, allen schwerer beeinflussbaren Widrigkeiten zum Trotz. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie aus unserem kleinen Heft ein wenig von diesem Gefühl mit in die Weihnachtstage nehmen können. Haben Sie eine gute Zeit und kommen Sie optimistisch gestimmt und gesund im neuen Jahr an. 
PS: Ralph Kirsten wurde am 26.11.2021 für seine Bemühungen und sein stetiges Engagement für die freie Kulturszene der Kulturpreis der Hansestadt Rostock verliehen. Die Redaktion der "Stadtgespräche" gratuliert herzlich zu dieser hochverdienten Würdigung!</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg105</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 11:38:04 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 104 (September 2021): Was wäre, wenn ...</title>
      <description>"Was wäre, wenn bis 2035…?" – so begannen insgesamt sechzehn Fragen, mit denen wir im August 2021 auf dem Neuen Markt die Rostocker einluden, über die Zukunft ihrer Stadt nachzudenken. Die Vielzahl und Vielfalt der Rückmeldungen hat uns inspiriert und motiviert: so viele klar formulierte Meinungen, so viel Bereitschaft zum aktiven Mittun, so viele andere und weiterführende Ideen. Das aktuelle Heft knüpft an diesen Austausch an, denkt aber die Themen Stadtentwicklung und Bürger:innenbeteiligung auch in andere Richtungen weiter: Es geht um einen Bürgerhaushalt, den Wärmeplan, kreative Stadt(mit)gestaltung und vieles mehr. Wir schauen nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die Vergangenheit – und über den Tellerrand: nach Bützow, nach Loitz, nach Alt Tellin, wo Dinge in Bewegung sind, die uns als Stadt bereichern können. In der Hoffnung, damit das wechselseitige Lernen, das gemeinsame Planen und das inspirierte Handeln zu befördern, wünschen wir Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.
Herzlich</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg104</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 08 Sep 2021 09:12:22 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 103 (Juni 2021): Wir.kümmern.uns.</title>
      <description>Die Bewegungsräume werden wieder größer, alles fühlt sich an wie eine Rückkehr zum Leben vor dem Lockdown. Haben wir nun in den vergangenen fünfzehn Monaten tatsächlich Dinge überdacht, neu gewichtet, neu erfunden? Was nehmen wir mit aus dieser Zeit, in die "Normalität", die nun offenbar doch keine ganz veränderte wird (so zumindest der Eindruck aus den ersten Lockerungstagen)? Adressieren wir jetzt wieder verstärkt all die essentiellen und drängenden Probleme, die im Lockdown nur noch gedämpfter wahrgenommen und behandelt wurden? Betrachten wir kritisch, welche Entscheidungen in den Zeiten reduzierter Kommunikation gefällt wurden, revidieren wo es möglich ist? Oder verlieren wir uns erst einmal im Aufholen versäumter Amüsements? Urlaub jetzt, Klimagerechtigkeit später? Was ändern wir dauerhaft an unseren Abläufen und Strukturen - beispielsweise im Gesundheitswesen oder in der eigenen Familie? Das hiermit vorgelegte Heft ist ein Plädoyer dafür, die vielen brennend aktuellen und doch öffentlich wenig präsenten Themen nicht aus dem Blick zu verlieren - und es möchte zeigen, welches Spektrum da auf unser Engagement wartet. Nicht als schimpfende Empörung am Küchentisch, sondern konstruktive, engagierte, gern auch kreative Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit. Die dann aber auch Gehör braucht. Interessierte Rezeption. Gespräche, Diskussion, ggf. auch Streit. Aushandlungen. Gemeinsame Entwicklung von Ideen. Als Metapher hierfür erweitern wir mit dieser Ausgabe unseren Aktionsradius - einmal mehr: Zum einen legen wir dem Heft eine kleine Broschüre bei, die genauer erklärt, was es mit einem Austausch im Rahmen von Bürger:innenversammlungen auf sich hat, kurz knapp und hoffentlich gut nachvollziehbar. Außerdem begleiten wir erstmals einen Beitrag mit einem filmisch aufbereiteten Interview - schauen Sie also gern auf unsere Website, wenn sie das hier abgedruckte Interview zum "Walk of Care" in Ton und Bild erleben möchten. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen - hierzu und zu anderen Fragen, die das Heft aufwirft (noch ein Novum in der Aufbereitung). Wir freuen uns also auf das Gespräch mit Ihnen!
Herzlich</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg103</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 12:53:01 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Out now: Broschüre "Bürger:innenversammlungen"</title>
      <description>Felix Futura hat auf Basis polnischer und britischer Erfahrungswerte in aller Kürze und Prägnanz zusammengestellt, was Sie über Bürger:innenversammlungen wissen müssen. Auf nur 20 Seiten finden Sie alles Wissenswerte zum Verständnis, Sinn und Ziel dieser neuen, alten Form einer deliberativen Demokratie. Egal, ob Sie als Mitglied ausgewählt werden, eine BV organisieren möchten oder sich nach dem Unterschied zu unseren Parlamenten fragen.

Und so geht es los: "Beginnen wir mit dem Versuch einer Definition: Eine Bürger:innenversammlung (BV), gelegentlich auch als Bürger:innenrat oder Bürger:innenkonvent bezeichnet, ist eine repräsentative Stichprobe zufällig ausgewählter Bürger:innen, die sich im Auftrag einer konkreten Region temporär über ein bestimmtes Thema informieren, darüber beraten und Empfehlungen dazu formulieren.

Damit wird auch klar, was Bürger:innenversammlungen nicht sind: Sie sind keine Volksabstimmung, auch keine Volksbefragung, kein Bürgerparlament, keine Bürgergutachten mit Planungszellen oder ein thematischer Beirat, es geht auch nicht um Petitionen ..." Interessiert?

Sie können sich ganz einfach das PDF herunterladen oder uns eine E-Mail senden, um ein oder mehrere Hefte in gedruckter Form (gegen einen Unkostenbeitrag) per Post zu erhalten.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/#bv</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 11:22:01 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 102 (März 2021): Wieder mal: Zuhören</title>
      <description>Das aktuelle Heft blättert wieder ein so großes Themenspektrum vor uns auf, dass es uns zunächst schwer fiel, einen Titel für unsere 102. Ausgabe zu finden. Wie bringt man ein Nachdenken über die Pandemie mit dem Bemühen der Universität um Klimaneutralität bis 2035 unter einen begrifflichen Hut? Wie die notgedrungen sehr unterschiedlichen Sichtweisen einer Pflegemutter, eines Theaterpädagogen und einer Krankenschwester auf unsere aktuelle gesellschaftliche Situation? Im Rahmen der Endredaktion wurde deutlich, dass die Verbindung enger ist als zunächst vermutet: Das Heft versammelt jeweils mehrere Beiträge zu einem Thema, die dann ein ganzes Spektrum an Perspektiven und Erwartungen abbilden. Sollen diese in eine gemeinsame Handlungsstrategie möglichst vieler Menschen übersetzt werden, müssen wir uns vergegenwärtigen, dass es nicht die eine Wahrheit, die eine Deutungshoheit, die eine richtige Maßnahme gibt. Die Universität Rostock symbolisiert dies mit der Etablierung eines runden Tisches zum Thema Nachhaltigkeit. Die über die Pandemie nachdenkenden Autor:innen dieses Heftes steuern zwar ihre Überlegungen und Beobachtungen bei, erheben diese aber nicht zum Non plus ultra. Die mit diesen Zusammenstellungen verbundene Botschaft: Wir werden keinen für alle vertretbaren Weg finden, wenn wir nicht aufmerksam zuhören, die anderen Bedürfnisse empathisch wahrnehmen, auch wenn es angesichts eigener Sorgen und Ängste sehr schwerfällt. Aus diesem Gedanken heraus ist das Heft, jenseits all der wichtigen und wertvollen inhaltlichen Statements, auch ein großer Appell. Vielen Dank, dass Sie diesem mit der Lektüre des Heftes Ihre Aufmerksamkeit schenken.</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg102</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 15:43:18 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 101 (Dezember 2020): Ich bin eher so neutral</title>
      <description>Am letzten Tag der Arbeit an diesem Heft fasste die Rostocker Bürgerschaft den Beschluss, bis 2035 eine Klimaneutralität unserer Hansestadt zu erreichen. Soll dies nicht bei reiner Symbolpolitik bleiben, müssen sehr schnell, sehr umfangreiche Maßnahmen beschlossen, ja im Grunde die gesamte Rostocker Stadtentwicklung auf den Prüfstein gestellt werden. Die Frage „wie kann das gehen“ wird unsere kommenden Monate und Jahre prägen. Die letzte &quot;Stadtgespräche&quot;-Ausgabe des Jahres 2020 möchte zu diesen Überlegungen Konstruktives beitragen: sie hinterfragt beispielsweise, inwiefern und wann der jüngst so gepriesene technologische Trend Wasserstoff bzw. daran ausgerichtete, milliardenschwere Projekte tatsächlich ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz sind. Sie stellt das Konzept der Bürger*innenräte vor und damit eine Option echter Bürgerbeteiligung am Prozess, die unter anderem in Frankreich schon sehr erfolgreich erprobt wurde. Gleichzeitig blicken wir auf Themen wie Datensicherheit und Femizid, hochwichtige Aspekte also, die im Alltag wenig präsent sind, aber unbedingt unsere Aufmerksamkeit, unser kritisches Bewusstsein brauchen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nicht nur eine schöne, besinnliche und gesunde Weihnachtszeit, sondern auch Zeit für Reflektion und Mitgestaltung – bleiben Sie auch 2021 konstruktiv, tolerant,  kritisch und engagiert. Unsere Zeit kommt ohne dies nicht aus. Zu guter Letzt sei mir noch ein Redaktionsglückwunsch erlaubt. Eine kleine, lokale Buchhandlung, die die Stadtgespräche seit längerem liebevoll in ihren Regalen platziert, wurde vor wenigen Wochen mit dem diesjährigen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch, Sequential Art!!</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg101</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 17:20:18 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 100 (September 2020): 100 - Und jetzt?</title>
      <description>Eigentlich soll es ja im Editorial primär um den Inhalt des eingeleiteten Heftes gehen - und nicht um uns selbst. Wir erlauben uns in diesem Fall eine Ausnahme zu machen und mit Ihnen zumindest auf dem Papier anzustoßen - auf unser 100. Heft und das 25jährige Bestehen dieses kleinen Magazins. Begonnen hat alles 1995 mit einer so kleinen wie enthusiastischen Redaktion, hervorgegangen aus der Bürgerinitiative für eine solidarische Gesellschaft. Erschienen ist in diesem ersten &quot;Stadtgespräch&quot; ein seit dem oft zitierter Beitrag von Olaf Reis mit dem Titel &quot;Rostock als geistige Lebensform&quot;. Nicht nur wir, sondern auch der Autor des Beitrags haben sich daran erinnert – und knüpfen mit einem Text im aktuellen Heft daran an. Seitdem ist viel Wasser die Warnow entlang geflossen. Die Oberbürgermeister kamen und gingen, die Groß- und Kleinprojekte ebenfalls, ein Theaterneubau war bis dahin nicht dabei, doch nun soll auch das endlich gelingen. Das kleine Magazin gibt es immer noch. Es hat das Leben seiner Redaktionsmitglieder bereichert, Ihres hoffentlich auch das eine oder andere Mal. Wir danken Ihnen sehr für Ihr Interesse, ihre Unterstützung für und Solidarität mit diesem kleinen Ehrenamts(herzens)projekt. Möge es weiter erscheinen, so lange unsere Stadt dies braucht. Im aktuellen Heft finden Sie Auszüge aus der Online-Ausstellung &quot;Stark machen&quot;, die der gleichnamige Verein (ehemals Frauen helfen Frauen) aus Anlass seines 30. Vereinsjubiläums präsentiert. Und: Wir präsentieren am 19.10. um 19 Uhr zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung den Film &quot;NOW&quot; als Preview inklusive Podiumsgespräch mit der Filmautorin Claudia Rinke im Li.Wu. Herzlich ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg100</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 13:56:12 GMT</pubDate>
    </item>
	
    <item>
      <title>Ausgabe 99 (Juni 2020): BUGA Rostock reloaded?!</title>
      <description>Die Herleitung, dass wir derzeit besondere Zeiten erleben, kennen Sie inzwischen zu Genüge - wir belassen es also bei diesem kurzen Verweis, um dann anzukündigen, dass wir auch mit dieser 99. Ausgabe ein ungewöhnliches Heft vorlegen. Die Wochen seit dem 13. März waren jenseits von Corona ereignisarm und boten genau deshalb Raum für grundlegende Reflexion - darüber, wie unsere Gesellschaft derzeit aufgestellt ist, wie sie sich entwickeln wird und welche Chancen die fundamentale Covid-19-Krise bietet.  Umso bedrückter beobachten einen aktuellen Normalisierungsprozess, der all diese Überlegungen ad acta zu legen scheint. Unter dem Primat des wirtschaftlichen Wiederaufbaus als Revitalisierung der traditionellen Branchen drohen wir in ein Vor-Fridays-for-Future-Zeitalter zurückzukehren - die Stichworte Autokaufprämie, Lufthansarettung und Rettungspakete für die Kreuzfahrtschiffe seien hier nur kurz genannt. Was diese Zeit also braucht, sind alternative Konzepte, die dennoch so im Jetzt verhaftet sind, dass sie viele Menschen überzeugen und emotional "mitnehmen". Dies bedenkend legen wir den Schwerpunkt dieses Hefts darauf, die verschiedenen Bereiche unserer Gesellschaft auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu betrachten. Wir loten aus, was jede*r Einzelne für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit tun kann und wie sich aus der Summe aller Handlungsoptionen gesellschaftlicher Wandel ableiten kann. Tom Maerckers umfangreicher Beitrag eröffnet eine mehrteilige Reihe, die hoffentlich (begründeten) Optimismus verbreitet. Gerahmt wird dieser Auftakt durch Beiträge zu aktuellen städtischen und regionalen Themen, die gerade in diesen Zeiten Beachtung und Empathie brauchen. Wir wünschen Ihnen also eine mutmachende und zum Tätigsein motivierende Lektüre – bleiben Sie gesund und tolerant ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg99</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 06 Jul 2020 10:43:03 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 97/98 (Dez 2019): Post-Coronialismus</title>
      <description>Wir leben in bewegten Zeiten – diese fast schon nach Plattitüde klingende Zustandsbeschreibung veranschaulicht das hiermit in Ihre Hände gelegte Heft in besonderem Maße: Kaum je zuvor unterschied sich eine Ausgabe so stark von dem, was in der vorbereitenden Redaktionssitzung geplant worden war. Erbetene, teilweise vorher schon zugesagte Beiträge wurden abgesagt, aus Unsicherheit, wegen zu hoher Arbeitsbelastung – und hier und da mag auch Ermüdung eine Rolle gespielt haben, angesichts all der Debatten, die unsere Zeit fordert, angesichts all der Themen, die unsere Beachtung verlangen. Gleichzeitig tat sich in den vergangenen Wochen in Rostock so viel, dass wir nicht nur keine Mühe hatten, die entstandenen Lücken zu füllen, sondern am Ende sogar beschlossen, erstmals in der Geschichte der Stadtgespräche ein Doppelheft herauszugeben, um all den Themen und Texten, die so dringend gelesen werden sollten, keine Absage erteilen zu müssen. Am Ende sind Stadtentwicklung und Klimaschutz die dieses Heft prägenden Themen geworden – wir gehen also mit dem Zeitgeist und verbinden in schon erprobter Weise Globales und Lokales. Auf dass die Rostocker Dimension dabei so anschaulich werde, dass die Lektüre zum Handeln, Unterstützen, Mitdiskutieren, Gegenreden motiviert. Nutzen Sie also gern die nun anstehende Weihnachtszeit für die Lektüre – und kommen Sie also motiviert und wohlbehalten in das nächste Jahr, das neben einer neuen Dekade auch eine 100. Ausgabe der Stadtgespräche und unser 25jähriges Magazinjubiläum mit sich bringen wird ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg97-98</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 20 Dec 2019 11:28:54 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 96 (Sept 2019): Weiter so? Oder ...</title>
      <description>Hatten Sie diesen Sommer auch das Gefühl, dass auf vielen verschiedenen Ebenen Dinge in Bewegung geraten sind? Die weltpolitische Situation hat sich weiter verschärft, Namen wie Trump, Salvini und Bolsonaro die Schlagzeilen der letzten Monate maßgeblich mitgeprägt. Der Regenwald brennt, der Permafrostboden beginnt zu schmelzen, Gletscher drohen zu verschwinden. In Europa hat ein fragwürdiger politischer Vorstoß Ursula von der Leyen in einen Chefsessel gehoben, der zumindest teilweise auf nationalistischen Schultern ruht. Und auch auf nationaler Ebene verschiebt sich das Parteiengefüge immer bedrohlicher, wie die letzten Landtagswahlen ebenso deutlich machten wie die deutschlandweiten Reaktionen darauf. Pünktlich zum 30. Jahrestag der politischen Wende in Ostdeutschland scheinen überwunden geglaubte Gräben zwischen Ost und West wieder tiefer zu werden. Auf lokalpolitischer Ebene herrscht einerseits Aufbruchsstimmung - durch die Kommunalwahl wurden stark veränderte Weichen gestellt, das Volkstheater hat einen neuen Intendanten bekommen - gleichzeitig findet ein altes Trauerspiel auch 2019 seine Fortsetzung: Ein weiteres Rostocker Denkmal ist in Gefahr geraten. All dies konturiert eine Welt, die sich von der vor einem Jahr gravierend unterscheidet - und dennoch fühlt sich das Leben irgendwie normal an und scheinen viele Dinge ihren gewohnte Lauf zu nehmen. Umso wichtiger ist es, die Dinge genau in den Blick zu nehmen, aktiv zu sein, seine Komfortzone zu verlassen, wo es dringend nötig ist. Auch darum geht es in unserem aktuellen Heft ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg96</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 02 Oct 2019 09:12:22 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 95 (Juni 2019): Mit Augenmaß</title>
      <description>Vieles ist in Bewegung geraten, in den letzten Wochen und Monaten; Dinge, die stabil und unverrückbar schienen, werden in Frage gestellt. Die etablierten Parteien durchleben eine Identitätskrise, die nur mit grundlegender Neukonzeption beantwortet werden kann, Begriffe wie Enteignung und Sozialismus finden Eingang in breit geführte öffentliche Debatten. Gesetzesverschärfungen bedrohen Presse- und Meinungsfreiheit und stellen damit demokratische Grundwerte zur Disposition. Klimaschutzfragen trennt die Menschen in jene, die aus Furcht vor Einschränkungen lieber die Überbringer*innen schlechter Botschaften schelten, und denen, die die Dringlichkeit des Anliegens auf die Straße treibt. All diese regionalen, nationalen und globalen Prozesse finden in Rostock ihre Entsprechungen – lokal heißt eben nicht "von Überregionalem entkoppelt sein". Das aktuelle Heft berichtet von Menschen und Initiativen, die sich zu dringenden aktuellen Fragen engagieren, aber auch von jenen, die in kleinen und größeren Projekten dafür sorgen, dass soziale und kulturelle Belange nicht aus dem Blick geraten. Denn auch sie prägen unsere Gesellschaft – und ohne sie gäbe es weniger Ebenen, auf denen politische Kontrahenten dann doch auch Einigendes finden, das am Ende dringend benötigten Konsens erlaubt. In diesem Sinne: Kommen Sie engagiert, kritisch aber auch konsensbedürftig in und durch den Sommer ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg95</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 12:58:15 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 94 (März 2019): Haben wir eine Wahl?</title>
      <description>Das Jahr 2019 hat bewegt begonnen: Die Schüler*innen aus allen Teilen des Landes, Europas und der Welt machen uns vor, wie international vernetzter Protest funktioniert und immer mehr Menschen mitreißt. Der Frauen*streik 2019 wird in Kooperation zahlreicher Städte und Länder vorbereitet und durchgeführt. Ist dieser internationale Schulterschluss nicht das was es braucht, in Zeiten, in denen unser Leben durch weltumspannende Strukturen geprägt ist? Auf lokalpolitischer Ebene bereitet man die Kommunalwahl vor, im bekannten, wahlkampfspezifischen Zwiespalt zwischen Vielversprechen und Profilierung. Wir haben die derzeit nominierten OB-Kandidaten zu jenen Themen befragt, die nach unserem Empfinden bislang wenig sichtbar waren, aber für die zukünftige Stadtentwicklung bedeutsam sind. Darüber wurden aber andere lokale Themen keinesfalls vergessen – und auch unsere vieldiskutierten Betrachtungen zum Thema DDR fortgesetzt, die das so genannte &quot;Wendejubiläum&quot; mit seinen nun anstehende deutschlandweite Debatten vorbereiten, von denen wir uns Differenzierung und klischeefreie inhaltliche Schärfe wünschen. Kommen Sie gut in den ereignisreichen Frühling ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg94</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 10 May 2019 08:21:12 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 93 (Dezember 2018): 800: Unreflektiert bis peinlich?</title>
      <description>Unser aktuelles Heft atmet weitaus mehr Geschichte als gewöhnlich - eigentlich kein Wunder am Ende jenes Jahres, in dem das große Stadtjubiläum begangen wurde. Der richtige Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme: Hat uns das Jahr vorangebracht, in unserer Beschäftigung mit Historie, Gegenwart und Zukunft? Haben wir Dinge diskutiert, gemeinsam durchdacht und auf dieser Basis auch konkretisiert, umgedeutet, in Angriff genommen? Der Eine oder Andere mag an dieser Stelle die Stirn runzeln oder gar den Kopf schütteln - und stimmt damit in eine kritische Reflexion ein, die das aktuelle Heft - unter anderem -leistet. Da wäre definitiv mehr möglich gewesen, im Jahr der Würdigung achthundertjähriger Stadtgeschichte, hoffen wir also auf ein Unijubiläumsjahr. Bis dahin beschäftigt uns die jüngere deutsche Geschichte: Pit Köppens im vergangenen Heft begonnene Betrachtungen zu Ostdeutschland vor und nach der Wende werden fortgeführt und von Olaf Reis aufgegriffen - zwei Texte mir reichlich Stoff zum Nachdenken und zur Diskussion. Darüber hinaus gibt es eine große Bandbreite an aktuellen Themen: Radentscheid, European Balcony Projekt, jüngste Demos gegen die AfD, die letzten Entwicklungen in Sachen Theaterneubau und dergleichen mehr versorgen Sie in der besinnlichen Zeit mit Wissenswertem und Motivierendem. Kommen Sie gut ins neue Jahr und möge 2019 friedlich und konstruktiv werden, lokal wie global ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg93</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 28 Dec 2018 17:23:49 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 92 (September 2018): Was Hänschen nicht lernt ...</title>
      <description>Das letzte Drittel des Stadtjubiläumsjahres ist angebrochen – und schon jetzt fühlt es sich an, als sei die Würdigung der 800-jährigen Stadtgeschichte Vergangenheit. Als &quot;Jahr&quot; angekündigt, war es am Ende eher ein &quot;Wochenende&quot;, auf das sich die Feierlichkeiten konzentrierten – eine Art Mega-Hansesail mit Historisierung und internationalem Flair. Deshalb sei einmal mehr die Frage erlaubt: ist es das, was ein Stadtjubiläum sein sollte? Wir als Redaktion hätten uns mehr echte Reflexion gewünscht, eine intensivere inhaltliche Auseinandersetzung mit der Geschichte Rostocks. Einen Beitrag dazu leistet im aktuellen Heft nicht nur der dritte Teil des spannenden Rückblicks von Antje Jonas, sondern auch Pit Köppens Text über den Umgang mit DDR-Geschichte und die kluge Analyse von Olaf Reis, die die Ursachen für aktuelle Ereignisse wie die in Chemnitz in der Geschichte sucht – und fündig wird. Sie alle sind Wind unter den Flügeln unserer &quot;Verschwundene Orte&quot;-Aktivitäten: auch im September waren wir wieder unterwegs, um Geschichtsvergessenheit entgegenzuarbeiten, auch dazu mir in diesem Heft. Und natürlich gibt es wie immer auch viel Aktuelles: da geht es um den Montagsbalkon, neue Aktivitäten in der FRIEDA23 und die &quot;Budhilde&quot;, die ein neues Zuhause sucht, um nicht ein weiterer verschwundener Ort zu werden. Ihre Unterstützung ist hochwillkommen – hier und anderswo ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg92</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 02 Oct 2018 16:07:33 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 91 (Juni 2018): Was ist wichtiger als die BUGA?</title>
      <description>Selten haben Beiträge unseres Heftes so viel schriftliche Resonanz ausgelöst, wie die beiden Erfahrungsberichte von Rostockerinnen, die sich in den vergangenen Jahren um die Unterstützung Geflüchteter bemühten. Vor allem mit einem von beiden setzten sich die an uns gesendeten Emails und Briefe setzten auseinander, mit kritischem Grundtenor. Zur Veröffentlichung freigegebene Äußerungen finden Sie in diesem Heft, ganz im Sinne unseres Konzepts, subjektiven Sichtweisen ebenso Raum zu geben wie dann ggf. geäußerten Gegenmeinungen - was im besten Fall in produktiven Austausch und ein Überdenken eigener Positionen mündet. Für die Redaktion war die Situation zudem ein Grund mehr, sich auch weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen: Und so finden Sie in dieser Ausgabe einen offenen Brief und das Ergebnis einer Presseanfrage an die Rostocker Stadtverwaltung. Über ein in Reaktion auf die Leserbriefe vereinbartes Treffen mit einem sozialen Träger werden wir dann im nächsten Heft berichten. Denn natürlich sollten hier auch andere aktuelle und brisante Themen nicht zu kurz kommen - so etwa die umstrittene Entscheidung für eine millionenschwere BUGA-Bewerbung und problematische Entwicklungen im Rostocker Umland, die wir viel stärker wahrnehmen sollten als dies häufig gelingt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nicht nur einen schönen Sommer, sondern auch eine aktivierende Lektüre. Und: Schreiben Sie uns ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg91</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 11:04:15 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 90 (März 2018): I-N-T-E-G-R-A-T-I-O-N</title>
      <description>Ohne dass wir es vorher geplant hatten, ist die Frage, wie es um die Integration Geflüchteter in Rostock steht, einer der Schwerpunkte dieses Hefts geworden. Wir hatten uns in der Redaktionsrunde gefragt, wie es denn darum stünde, nach einer Demo Geflüchteter Anfang diesen Jahres, auf der sie für Unterstützung bei der Wohnungssuche warben – viele von Ihnen seit unerträglich vielen Monaten mit der ganzen Familie in kleinsten Unterkünften lebend. Also sprachen wir mit Menschen, die regelmäßig mit Geflüchteten arbeiten, beruflich und ehrenamtlich. Die daraus entstandenen Beiträge können unseren Blick darauf zu schärfen, was getan werden muss - denn offenbar gibt es mehr als genug Handlungsbedarf auf einem Gebiet, das vielen von uns im Alltag aus dem Blickfeld geraten ist. Grund genug für uns, sich auch in den kommenden Heften weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Andere Beiträge im Heft sind nicht weniger brisant: Die Aktivitäten der Identitären Bewegung in Rostock, der Abriss der Heinkelmauer, die mögliche Errichtung des Ostsee-NATO-Hauptquartiers in Rostock – sie alle brauchen unsere Beachtung. Und unser Engagement. Wir hoffen, Sie auch mit dieser Ausgabe unseres kleinen Magazins dazu zu ermuntern ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg90</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 10:14:32 GMT</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ausgabe 89 (Dezember 2017): Erstmal zerstören</title>
      <description>Das Jahr 2017 geht in seine letzte Phase. Schaut man auf die Ereignisse in unserer Stadt in den letzten Monaten und Wochen, kommt ein dem angemessenes, entspannte Gefühl kaum auf. Alte Gebäude verschwinden - das ehemalige Elisabethheim, Teile des ehemaligen Dieselmotorwerks gibt es nicht mehr. Die Heinkelmauer scheint bald zu folgen. Gleichzeitig wird eine Bebauung des Stadthafens geplant, soll eine Klärschlammanlage entstehen, ist Rathausanbau schon zu Ende gedacht, ehe die Ideen im öffentlichen Bewusstsein angekommen sind und grundsätzliche Fragen gemeinsam durchdacht wurden - um nur einige, besonders aussagekräftige Beispiele zu nennen. Die Rostocker reagieren sehr unterschiedlich: Die Bandbreite reicht vom verbalen Protest, über das Bemühen um Mitsprache und Aktivierung von Unterstützern bis zu radikalen Schritten wie Besetzungen. Die so artikulierten Unzufriedenheiten haben eine Vielzahl der Beiträge zum aktuellen Heft geprägt: Wie sind diese Prozesse verlaufen? Was ist missglückt und sollte man zukünftig besser machen? Welche Gremien sollten hier stärker Einfluss nehmen bzw. einbezogen werden? Was Sie hier lesen werden, ist nur der Beginn eines gemeinsamen Nachdenkens, das so lange anhalten muss, bis hier ein neuer Grad der Transparenz und andere Kriterien Raum erobert haben. Insofern ist ausdrücklich und in besonderem Maße Ihr Mitreden erwünscht – schreiben Sie uns ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg89</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 14 Dec 2017 17:12:14 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 88 (September 2017): Reformiert Euch!</title>
      <description>Und wieder ist es ein Heft, das von den Mühen um viele kleine Stadtbausteine berichtet – die Suche nach einem neuen Standort für die Wagenplatzinitiative, das Bangen um die Interkulturellen Gärten, das Scheitern der Bemühungen um den Erhalt des Elisabethheims, den Frust über die aktuellen Entwicklungen in Warnemünde, der hoffnungsvolle Kampf um die Mühlendammschleuse. Wir erzählen von Dingen, von denen wir meinen, dass sie mehr Beachtung und Unterstützung verdienen, weil all diese kleinen Bausteine so wichtig für eine lebendige und vielfältige Stadt sind. Und waren selbst überrascht, als sich im Verlauf des Redaktionsprozesses Parallelen auftaten – zu Ereignissen die ungefähr 500 Jahre zurückliegen und die man dieses Jahr ganz besonders beachtet. Der Beitrag von Antje Jonas über die Reformation in Rostock ebenso wie die Rezension des Reformationskrimis von Frank Schlößer zeigen: Die Geschichte von Idee und Widerstand, von Einsatz und Scheitern, ist so alt wie unsere Stadt selbst. Und trotz aller Rückschläge haben sich Dinge vorwärts bewegt. Ein klares Argument für’s Weitermachen ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg88</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 29 Sep 2017 07:39:01 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 87 (Juni 2017): Nachhaltiger Stadtumbau</title>
      <description>Frankreich hat gewählt, Großbritannien hat gewählt – und schon wieder scheint die Situation in Europa und in der Welt eine neue. Erstmals seit viel zu Langem fühlt es sich ein bisschen so an, als würden Dinge sich auf positive Weise neu sortieren, als wehe ein nach internationalem Zusammenhalt strebender politischer Geist über den alten Kontinent. Hat er die Kraft, den nationalistischen Bestrebungen Einigendes entgegenzusetzen? In Rostock dagegen, so scheint es, nehmen die Dinge einen immer wieder ähnlichen Verlauf. Unmittelbar bevorstehende Jubiläen, eigentlich doch vor allem Anlass zu Besinnung, Selbstreflexion, zu sozialem Miteinander, strahlen nicht wahrnehmbar in das Lebensgefühl der Menschen hinein. Und wirken sich nicht erkennbar auf unseren Umgang mit Geschichte aus. Ein stadtgeschichtliches Museum fehlt und ist nicht angedacht, aktuelle städtische Projekte gehen viel zu oft mit einer Auslöschung historischer oder schützenswerter Orte einher. Und ein bisschen ist es, als verschwände mit ihnen stets aufs Neue ein kleines Stück Seele der Stadt. Menschen, die solche Entwicklungen betrauern, winken inzwischen häufig resigniert ab – jede/r von ihnen hat eine Geschichte des Aufbegehrens und des daraufhin erlebten Scheiterns zu erzählen. Und so werden diejenigen, die eine ausgewogene Stadtentwicklung anmahnen, die neue Wohnungen und Industrieflächen nicht für das Einzige halten, was eine lebenswerte Stadt braucht, immer stiller. Man verstummt oder zieht sich in kleine Enklaven zurück, in denen es noch Gestaltungsnischen gibt. Dabei steckt in dem Beobachteten eine ebenso uralte wie hochaktuelle Moral: Stadt ist da gut und echt, wo sie von ihren Bewohnern gestaltet wird. Aus unserer Sicht sollte dies das zentrale Thema der anstehenden Jubiläumsmonate sein. Die Formate, in denen das verhandelt wird, müssen wohl von den RostockerInnen selbst kommen. Auch darum geht es in diesem Heft. ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg87</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 14 Jul 2017 12:17:01 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 86 (März 2017): Postfaktisch</title>
      <description>"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen manche Menschen Mauern, andere Windmühlen." - Kein wahnsinnig origineller Spruch, aber einer, der auf unsere aktuelle Situation gut zu passen scheint. Wenn man vernachlässigt, dass er eine Setzung vornimmt, wo es hilfreich wäre, genauer hinzuschauen: Warum haben "manche Menschen" das Bedürfnis, Mauern zu bauen? Warum hat ihnen das Leben nicht das Gefühl gegeben, dass Veränderungen etwas Positives sind? Ein milde-verständnisvolles Lächeln, wie man es oft auf Seiten der "Zukunftsorientierten" beobachten kann, ist eben immer auch zweierlei: Die Demonstration eigener Überlegenheit, nicht frei von Herablassung, und die Ignoranz gegenüber Erfahrungen, die Anderes gelehrt haben als die eigene Vita. Darum, dass diese Form der Ignoranz viel mehr Unheil anrichtet, als wir auf den ersten Blick glauben, geht es im aktuellen Heft. Aber eben auch darum, was aktuell versucht und gehofft wird und werden kann. Am besten mit Respekt und Toleranz. Nicht immer sind es die Anderen, die irren. In der Hoffnung, dass unsere jüngste Ausgabe zu vielen Denkanstößen verhilft und den Blick weitet, wünschen wir Ihnen einen guten Start in die Jahreszeit der Hoffnung. Und: Schreiben Sie uns gern, gerade wenn Sie einen Beitrag als diskussionswürdig empfinden. Aus unserer Sicht unbedingt ein Kompliment. ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg86</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Sat, 18 Mar 2017 00:44:23 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 85 (Dezember 2016): Bereit für Neues</title>
      <description>Nach meinem Empfinden zeichnen das aktuelle Heft zwei Dinge aus: Viele Beiträge sind streitbarer als die vorangegangener Ausgaben. Und es wird immer wieder versucht, den Bezug zwischen &quot;Rostock und der Welt&quot; herzustellen. Absolut symptomatisch finde ich: Zum einen, weil lokales Engagement in diesen Zeiten kaum noch nur lokal gedacht werden kann. Zum anderen weil die Zeiten einfacher Zuordnungen so offenkundig vorbei sind. „Ich bin links und das fühlt sich gut an“ funktioniert in AfD-Brexit-Trump-Zeiten nicht mehr, weil es spaltet, wo es einst sozial denken und verbinden wollte und häufig auch konnte. Was wir brauchen ist ein neue Bereitschaft zuzuhören, eine Öffnung gegenüber unterschiedlichen Meinungen, fern von den etablierten politischen Schubladen und Lagern. Nicht auf jede Äußerung gleich mit innerer Zuordnung zu reagieren. Dazu braucht es den Mut, Fragen zu stellen und Diskussionen zu führen, die früher als &quot;politisch nicht korrekt&quot; gegolten hätten. Nicht um Rassismus und Intoleranz zu stärken, sondern um ein neues Selbstverständnis zu formulieren. Und um den Kontakt zu jenen nicht zu verlieren, die zu Recht das Bauchgefühl haben, dass es gerade die gewählten demokratischen Vertreter sind, die die Demokratie aushöhlen. Die Menschen ernst zu nehmen, die sich - nachvollziehbar? - wünschen, dass Dinge wieder kleinschrittiger und kontrollierbarer ablaufen. Damit sie nicht vollkommen außer Kontrolle geraten. Weil wir sie sonst (q. e. d.) in die Reihen derjenigen treibt, die den Protest für sich funktionalisieren. In diesem Sinne: Lassen Sie uns gemeinsam mutig genug sein, solche neue Arten von Austausch zu erproben. Offener, vorurteilsfreier zu denken. Und auch darüber Verständnis und Empathie zu leben, in Zeiten der Entsolidarisierung ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg85</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 11:07:58 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 84 (September 2016): Verwählt</title>
      <description>Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt. Was zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses alle bewegt, wird im Heft nur eine vergleichsweise kleine Rolle spielen. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Einsicht in die Schnelllebigkeit der Themen versus Konzept Quartalszeitschrift: Wenn sie das aktuelle &quot;Stadtgespräch&quot; in den Händen halten, sind viele Urteile und Schlussfolgerungen bereits vergessen. Umso wichtiger ist es freilich, mit etwas Abstand auf die Situation zu schauen, wie es Ulrich Vetter mit seinem Beitrag tut. Und auch zwingt unsere Erscheinensfrequenz zu nachhaltigem Denken bei der Themenwahl - was wunderbar harmoniert mit mehreren Beiträgen des aktuellen Heftes, die die Gedanken von Adrienne Göhler in der letzten Ausgabe aufgreifen und über Nachhaltigkeit nachdenken, jenseits überstrapazierter Standardsätze. Aktuelle, wenn schon nicht tagesaktuelle, Stadtbelange geraten jedoch nicht vollends aus dem Blick: Thomas Böhms Artikel beschäftigt sich mit der Situation von Rostocker Kleingärtnern, Jens Langer gedenkt des im Sommer 2016 verstorbenen Gerhard Maeß, der über Jahre hinweg zahlreiche Beiträge zu unserem kleinen Magazin beisteuerte. Außerdem möchte ich Ihnen sehr herzlich den Beitrag von Olaf Reis ans Herz legen, der aus der Sicht des Experten Möglichkeiten des Umgangs mit traumatisierten Geflüchteten reflektiert. Dies als der übliche, kurze Anriss - mehr erfahren sie bei der Lektüre unseres kleinen, feinen Magazins. Verbunden ist die Auslieferung desselben mit der Bitte, die Themen anschließend nicht gleich beiseitezuschieben, sondern nachhaltig zu behandeln. Wider die Schnelllebigkeit, die strategisches Denken und Handeln so schwierig macht. Wo es doch so nötig ist ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg84</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 22 Sep 2016 09:36:58 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 83 (Juni 2016): Wir gestalten</title>
      <description>Um ganz unterschiedliche Baustellen in der Stadt geht es im aktuellen Heft - und das natürlich überwiegend im metaphorischen Sinne. Beim Planen des Heftes ist uns einmal mehr klargeworden, wie zahlreich sie sind: Zu altbekannten, deshalb nicht weniger wichtigen, wie Volkstheater und August-Bebel-Straße 1, sind neue hinzugekommen. Wie jenes, in dem eine Art zweites Peter-Weiss-Haus entstehen soll. Ein Ort des Zusammenlebens, des gemeinsamen Gestaltens und der Kultur in Toitenwinkel, für das sich in den kommenden Wochen entscheidet, ob es weitergeht. Nach Monaten der intensiven gemeinsamen Arbeit an einem Konzept, dass den ganzen STadtteil beleben könnte, wäre ein Scheitern ein großer Verlust für die Stadt. Die Frage, in was für einer Stadt wir leben und für was wir kämpfen möchten, wenn es um die weitere Entwicklung Rostocks geht, stellt sich dringender denn je. Umso wichtiger: Das Gespräch miteinander suchen. Auch das geschieht. Wie in einem Stück von HMT-Studenten, die in ihrem Beitrag &quot;Mein rechter, rechter Platz ist frei&quot; ihre ganz eigene Annäherung an Rostocks Geschichte beschreiben. Oder mit der Ausstellung zne! - zur nachahmung empfohlen, die im Sommer in der Rostocker Nikolaikirche zu sehen sein wird. Eine jüngst gehalte Rede der Kuratorin Adrienne Göhler, die schon mit Art goes Heiligendamm die Stadt belebte, finden sie in diesem Heft: Darüber, wohin sich die Welt und unser Land entwickeln - und wie wir mit dieser Entwicklung aktiv umgehen können. 
Beim Lesen dieser und all der anderen Beiträgen wünsche ich Ihnen viel Vergnügen, aber auch das Gefühl, dass nichts falscher wäre, als den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg83</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 06 Jun 2016 09:27:12 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 82 (März 2016): Bürgerbeteiligung</title>
      <description>Das Jahr 2016 hat nicht wirklich verheißungsvoll begonnen: Die Silvesternacht von Köln gibt flüchtlingsfeindlichen Kräften in ganz Deutschland Auftrieb. In Rostock erhält das Vier-Sparten-Theater den politischen Todesstoß. Das neu geschaffene Amt für Flüchtlingsangelegenheiten und Integration strauchelt, bevor es die Arbeit richtig aufnehmen kann. Wir nehmen all dies wahr, wie unter anderem die Beiträge von Ulrich Vetter und Olaf Reis zeigen, und möchten trotzdem auch die positiven, motivierenden Dinge nicht aus dem Blick verlieren: zahlreich gegründete Bürgerinitiativen, Sturmwachen für das Volkstheater, eine Gruppe junger Menschen fährt nach Griechenland, die Societät Rostock maritim e.V. begeht den 10. Jahrestag des Betreibens der Räume in der August-Bebel-Straße und "Meuterland" startet im JAZ ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg82</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 11 Mar 2016 13:29:09 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 81 (Dezember 2015): Ankommen</title>
      <description>Die Situation der nach Rostock kommenden Flüchtlinge ist unverändert eines der zentralen Themen in der Stadt. So wird es kaum jemanden verwundern, dass sich in diesem Heft wieder mehrere Beiträge mit dem Thema beschäftigen. Dem Namen unseres kleinen Magazins getreu, haben wir unterschiedliche Akteure befragt - einige von ihnen wollten sich äußern, andere schweigen lieber. Auch ein Symptom der allgemeinen Unsicherheit. Die Vielfalt der Perspektiven erscheint uns elementar: Geht es doch um offenen, zuhörenden Austausch. Um das Miteinanderreden, nicht darum, den verschiedenen Meinungen Schubladen zuzuweisen. Unausgesprochenes gewinnt schnell unerwünschte Eigendynamik. Nichts brauchen wir derzeit weniger. Gleichzeitig erscheint es uns wichtig, andere wichtige Prozesse in der Stadt nicht aus dem Blick zu verlieren - die Südstadt hat über ihre Zukunftsperspektiven beraten, am Theater wird unermüdlich Sturmwache gehalten, weil die seit einem Jahr immer greifbarer werdende Spartenschließung nun unmittelbar bevor zu stehen scheint. Und dergleichen mehr. In diesem Sinne: Bleiben Sie wach. Bleiben Sie offen. Und genießen Sie die bevorstehenden Weihnachtstage. ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg81</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Mon, 07 Dec 2015 15:21:02 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 80 (September 2015): Zukunft 4.0</title>
      <description>In Rostock gibt es in diesen Tagen ein Thema, dass alles andere überschattet – und auch uns als Redaktion sehr beschäftigt: Die so genannte Flüchtlingskrise (ich beantrage hiermit eine Listung als potentielles Unwort des Jahres). Viel ist darüber geschrieben worden, jeden Tag gibt es neue Entwicklungen. Als Quartalsmagazin haben wir deshalb erst gar nicht den Versuch unternommen, tagesaktuell zu berichten. Vielmehr finden Sie im Heft zwei Beiträge, die genereller über die Situation der Flüchtlinge und die sich daraus ergebende Situation in Deutschland und Rostock nachdenken. Daneben stellen wir neue Rostocker Initiativen vor, die Beachtung und Unterstützung verdienen: das Projekt Mehmet-Turgut-Häuser, die jüngst begonnene Betreuung von Menschen in der Sexarbeit im Projekt SELA und die von den Stadtgesprächen mitgetragene Initiative pROlog, die sich seit Sommer diesen Jahres um mehr Bürgerbeteiligung in lokalen Prozessen bemüht. Das Heft hält also wieder viel Information bereit – und hoffentlich auch Motivation. Immer mehr sind es nicht Verwaltung und Politik, sondern die Rostocker selbst, die ihre Stadt gestalten. Können. Sollen. Müssen. Sie werden also dringend gebraucht ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg80</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 23 Sep 2015 11:24:06 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 79 (Mai 2015): Der Wähler stört</title>
      <description>Die – zum Teil überaus hitzig geführten – Diskussionen um das Theater und die Entlassung seines Intendanten halten die Rostocker Stadtgesellschaft nun schon über Monate hinweg in Atem, aktivieren sie, wie es seit langem kein Ereignis tat. Dabei scheint es kein kleiner Teil der Engagierten zu sein, dem es (auch) um den Symbolgehalt der Vorgänge geht: Sie sehen sie als Ausdruck eines derzeit weit verbreiteten Politikstils, der sich vom öffentlichen Diskurs abschottet, hinter der Aura des Besserbescheidwissens verschanzt – den Bürger ohne Erklärungen zurücklässt und dennoch Verständnis verlangt. Vielleicht ist genau dies der Grund, warum die emotionalen Wogen hier so hoch schlagen: Das Gefühl von Machtlosigkeit kann nur Frustration und Wut erzeugen, die ein Ventil suchen, mit immer drastischeren Formulierungen ums Gehörtwerden ringen. Nicht hinzuhören scheint da die falscheste aller Reaktionen ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg79</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 19 May 2015 16:55:06 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 78 (März 2015): Mal bei PEGIDA klingeln?</title>
      <description>Dass die Beschäftigung mit dem Thema PEGIDA zu einem regelrechten Schwerpunkt des aktuellen Hefts geworden ist, hatte die Redaktion gar nicht geplant. Eher im Gegenteil: Im Zuge der Planung unserer 78. Ausgabe diskutierten wir lange, ob wir es, in der Presse schon überreichlich behandelt, überhaupt aufgreifen. Und stießen dann doch auf mehrere Punkte, die wir vor dem Hintergrund des schnellen ROgida-Ersterbens für erörternswert hielten. Daraufhin wurde einhellig beschlossen, verschiedene Akteure, vor allem jene Generation, die vor 25 Jahren die Maxime "Wir sind das Volk" zu ihrer erklärt hatte, zum Ro- und Pegida zu befragen – und die Rückmeldungen waren dann so zahlreich, dass wir sie in ihrer Vielfalt abbilden möchten. Wenn es eine Mehrheitsmeinung der Beiträge gibt, ist es der: Skandalisierungen, Ausgrenzungen, Stigmatisierungen sind der falsche Weg des Umgangs mit dem "Phänomen" – Ursachenforschung sei vonnöten. Und Gespräche mit jenen, die in ihrem Engagement für Pegida nun endlich einmal greifbar und wahrnehmbar würden. Heißt, auf Rostock umgemünzt, nichts anderes als: Stadtgespräche führen ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg78</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2015 09:27:12 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 77 (Dezember 2014): 25 Jahre im Glück</title>
      <description>Gleich mehrere Rostocker Kultureinrichtung sind jüngst in schweres Fahrwasser geraten, allen voran das Volkstheater, dem Antje Jonas einen sehr nachdrücklich befürwortenden Beitrag widmet. Zeitgleich droht die Stubnitz nun endgültig aus Rostock zu verschwinden (wir haben lokale Unterstützer befragt, was sie dagegen zu tun gedenken), das Mau kämpft mit einer großen Finanzierungslücke und die Galerie Wolkenbank beendet nach fünf Jahren ihre Arbeit in den Räumen in der östlichen Altstadt. Neue Entwicklungen wie das "Schauwerk" sind zwar hochmotiviert, müssen aber auch kämpfen, um der Stadt erhalten zu bleiben. Wir haben, in dem Bemühen deutlich zu machen, was hier auf dem Spiel steht bzw. verloren geht, jeder Einrichtung einen eigenen Beitrag gewidmet. Kukuka und Opernale sind ebenfalls wunderbare Formate, die sich kein Rostocker entgehen lassen sollte. Außerdem: Rostocks erstes lokales Crowdfundingportal – werden Sie Einwohner der www.rostock-republic.de. Wir erwarten Sie dort ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg77</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 11:12:24 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 76 (Dezember 2014): 25 Jahre im Glück</title>
      <description>Dem Jahrestag der politischen Wende von 1989, der sich in Kürze zum 25. Mal nähert, wird es gewiss nicht an großer medialer Beachtung fehlen - weshalb wir in der Redaktion ernsthaft überlegt haben, ob wir uns im aktuellen Heft überhaupt damit beschäftigen. Zwei Hauptargumente gab es am Ende dafür, es "dennoch" zu tun: Zum einen die uns eigene Art der Annäherung an Themen durch sehr persönliche, damit auch subjektive, ausführliche Beiträge mit starkem lokalem Bezug, die u. E. eine zusätzliche Facette bildet. Zum zweiten der Gedanke, dass nicht nur die Ereignisse von 1989 selbst, sondern auch Dinge, die sich daraus entwickelt haben, in diesem Kontext Beachtung verdienen. Darunter war es dann vor allem die Dritte Generation Ost, die uns interessant erschien - auf der Suche nach Initiativen, die neue Impulse setzen, Bewegung in die festgefügten Strukturen der 2000er Jahre bringen könnten. Vor diesem Hintergrund hat unser Redakteur Peter Köppen sich ausführlicher mit dem Anliegen der Dritten Generation Ost beschäftigt und verschiedene Gruppierungen innerhalb der Bewegung ausführlich befragt. Bei aller historisch motivierten Reflektion fehlen natürlich auch in diesem Heft die aktuellen Themen nicht: Wir haben uns mit der aktuellen Debatte um rechte Gesinnungen an der Historischen Fakultät der Universität Rostock beschäftigt, ein sehr interessantes und bewegendes Gespräch mit einer Bereitschaftspflegemutter aus Rostock geführt, Fragen zur Rolle der WIRO innerhalb des Stadtgefüges erörtert und dergleichen mehr. In der Hoffnung, dass all dies Sie interessiert und zum Weiterdenken und -handeln motiviert, wünsche ich Ihnen, im Namen der ganzen Redaktion, schöne Herbsttage ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg76</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 10:34:41 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 75 (Juni 2014): Ernst Heinkel und der Holocaust</title>
      <description>Die vergangenen Wochen waren lokal- und regionalpolitisch wieder mehr als turbulent – und damit meine ich weniger die Kommunalwahlen als die Ereignisse um den Rostocker 1. Mai und die bevorstehende Ankunft von 55 Asylbewerbern in Bützow ebenso wie die Eröffnung der FRIEDA 23 und die erste Verleihung des Alternativen Kulturpreises an Ralph Kirsten in Würdigung seiner mehr als zwanzigjährigen aufopferungsvollen Arbeit für die Rostocker Kulturszene, der wir – neben Vielem anderen - die Entstehung von lohro verdanken ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg75</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 03 Jun 2014 21:19:12 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 74 (März 2014): Selbstbestimmt</title>
      <description>Iris Hoffmann (SPD) und Werner Kuhn (CDU) stellen sich selbst vor: Europawahl 2014 . Selbstbestimmt im Interview: Dagmar Dinse als Leiterin des SBZ . Tom Maercker über Digitale Selbstverteidigung . Der Hackspace Rostock probiert gern selbst aus . Peter Koeppen über die mögliche Ehrendoktorwürde von Edward Snowden an der Uni Rostock . Holger Björkquist zu Ernst Heinkel und dem Antisemitismus . Selbst erfolgreich: Drei Vereine gegen den Verfassungsschutz . Klaus-J. Lorenzen-Schmidt: Matrosendenkmal zur Disposition? . Cornelia Mannewitz über die Aktionswoche 1914-2014 . Wolfgang Methling zur Klimaschutz und Energieversorgung der Zukunft . Jens Langer: Rezensionen . Joachim Cotaru: Selbstbestimmt gegen Großprojekte ... Einen schönen Frühling ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg74</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2014 12:08:18 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 73 (Dezember 2013): Schließ' Dich an!</title>
      <description>Betrachtungen zu Technikaffinität undserer Gesellschaft; Interviews mit Urs Blaser (Stubnitz), Henryk Janzen (Zwischenbau) und Steffen Wiechmann (Wählt Wiechmann); Überlegungen zum Umgang mit Geschichte, Rostock-spezifisch (Teil 2); 2 Jahre Kulturhafen; die Privatisierungspraktiken der BVVG; Demokratieprozesse in Chile und Rumänien; das Projekt Burg Klempenow ... Eine besinnliche Weihnachtszeit ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg73</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 29 Nov 2013 09:12:14 GMT</pubDate>
    </item>


    <item>
      <title>Ausgabe 72 (September 2013): Skandal! Wahlplakatfälschung in Rostock aufgedeckt</title>
      <description>Das Themenspektrum ist weit: Genehmigungspolitik für Veranstaltungen in Rostock, NSU-Prozess, Entwicklungen in und durch Alt Tellin, Transition Town Rostock, Sammelbeschwerde zur Bestandsdatenauskunft gegenüber den Behörden, AStA-Kulturumfrage, Rostocks Umgang mit seiner Geschichte und und und ... Uns allen einen wunderbaren Sommerausklang ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg72</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 21 Aug 2013 10:34:02 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 71 (Mai 2013): Verbaut?</title>
      <description>&quot;Warum es wichtig ist, Dinge nicht einfach laufen zu lassen&quot;, könnte man das aktuelle Heft vielleicht am besten auf den Punkt bringen. Und wenn Sie an dieser Stelle gedanklich ein 'trotzdem' hinzufügen, macht das Heft hoffentlich einmal mehr Mut: Zeigt es doch, dass der Vielzahl von Themen, um die man sich eigentlich ausführlicher kümmern müsste, auch eine Vielzahl von Menschen gegenübersteht, die genau dies auf dem einen oder anderen Gebiet tun. Arbeitsteilung, sozusagen ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg71</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 26 Apr 2013 10:54:02 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 70 (Februar 2013): Wir werden Achtzehn</title>
      <description>18 Jahre alt zu werden ist ja keine ganz unwichtige Sache - und da uns genau dieser Jahrestag in diesen Monaten ereilt, wenn man das Erscheinens unserer ersten Ausgabe als Geburtsstunde ansetzt, haben wir uns ein wenig Nostalgie erlaubt und in den insgesamt 69 Heften geblättert, die seit 1995 erschienen sind. Dabei entstand die Idee, in einer - sehr willkürlichen, wie könnte es anders sein - Auswahl ganz verschiedene Auszüge aus ganz verschiedenen Beiträgen all dieser Jahre zu veröffentlichen ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg70</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:47:19 GMT</pubDate>
    </item>


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      <title>Ausgabe 69 (Dezember 2012): Hast'n Taler, geh' zum Markt ...</title>
      <description>Nachdem uns das Thema Lichtenhagen in den letzten zwei Heften vorrangig beschäftigt hat, greifen wir es hier nur noch kurz auf – in Form eines Leserbriefes, der sich kritisch mit einem Beitrag des letzten Heftes auseinandersetzt, und durch den Brückenschlag zu den aktuellen Ereignissen in Wolgast, bei denen bestimmte Parallelen zu 1992 ins Auge fallen: Jürgen Holzapfels Beitrag hinterfragt, inwiefern die hier angestellten Vergleiche eine Berechtigung haben.  Und auch sonst ist das Heft weitaus weniger lokal ausgerichtet, als die ersten drei dieses Jahres ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg69</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Wed, 28 Nov 2012 12:43:12 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 68 (September 2012): Die einen sagen so, die anderen ...</title>
      <description>Ein ereignisreicher Sommer liegt hinter uns, der maßgeblich geprägt war vom 20. Jahrestag der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen. So unterschiedlich die Akteure, so verschieden die Sichtweisen auf das, was in Rostock in diesen Wochen getan und versäumt wurde. Wir haben, auch als Resümee aus unseren eigenen Bemühungen um eine ehrliche Aufarbeitung des Themas, in diesem Heft ganz verschiedenen Meinungen Raum gegeben: sie alle streitbar und damit zum Weiterdenken und –diskutieren animierend, das uns auch nach diesem August 2012 noch ungeheuer wichtig erscheint. Streitbar sind ganz sicher auch die Antworten auf unsere Fragen an Matthias Brodkorb ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg68</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 10 Oct 2012 15:13:36 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 67 (Juni 2012): The truth lies in Rostock</title>
      <description>In diesem Jahr jähren sich zum 20. Mal die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen - ein Jubiläum, das vielen wichtig ist, andere lieber schweigend übergehen würden, weil dieser &quot;Schandfleck&quot; nicht zum Wunschbild von der eigenen Stadt passt. Wir in der Redaktion glauben daran, dass die Ereignisse wieder erinnert werden müssen - nicht um in alten Wunden zu bohren, sondern damit auch dieser Teil der Stadtgeschichte endlich nicht mehr einfach verdrängt wird, Eingang in das Selbstverständnis der Stadt findet ...</description>
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      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg67</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Thu, 02 Aug 2012 09:21:36 GMT</pubDate>
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      <title>Ausgabe 66 (März 2012): Rostock, Deine Dichter</title>
      <description>Haben Sie mal darüber nachgedacht, ob es in Rostock eine Literaturszene gibt und wie groß diese ist? Inspiriert von einer Einladung zum 1. Rostocker Autorenstammtisch, die uns zufällig in die Hände fiel, sind wir diesen Fragen auf den Grund gegangen und haben eine erstaunlich lange Liste von Rostocker oder Rostock-verbundenen AutorInnen erstellt, die noch nicht einmal Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Die dort versammelten Poeten haben wir gebeten, sich durch Beantwortung eines Fragebogens genauer vorzustellen ­ und erfreulicherweise waren die Rückmeldungen so zahlreich, dass wir die Antworten nicht nur in diesem sondern auch in folgenden Heften vorstellen werden. Wir hoffen Sie finden die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen ebenso unterhaltend und aufschlussreich wie wir ...</description>
      <!-- Link zum Lesen des Artikels -->
      <link>https://www.stadtgespraeche-rostock.de/index.php#sg66</link>
      <!-- Datum des Erscheines-->
      <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 08:12:00 GMT</pubDate>
    </item>


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